bootchart


Bootchart – darüber bin ich kürzlich mal gestolpert.

Es halndelt sich dabei um eine Applikation, welche im Stande ist, die Zeit des Bootens unter Linux festzuhalten. Eine witzige Sache wie ich finde. Durchaus auch praktisch um zu sehen, für was das System während des Starts Ressourcen benötigt. Das Tool ist also durchaus brauchbar um den Systemstart durch gesunde Analyse zu beschleunigen!

Was muss man tun?

Grundsätzlich nur folgendes:

aptitude install bootchart

Es installiert das genannte Programm, aber damit ist es noch nicht im Einsatz.

Editiert die Config-Datei /etc/bootchartd.conf, dort sollte man2 Dinge definieren

PROCESS_ACCOUNTING=“yes“

AUTO_RENDER=“yes“

AUTO_RENDER_DIR=“/root“

Desweiteren muss man den Bootparameter in GRUB unter /boot/grub/menu.lst, d.h. #defoptions= muss „init=/sbin/bootchartd“ angehängt werden um es zu aktivieren.

Leider überschreibt das Programm bei jedem Bootvorgang die zuvor erstellte Grafik, also sichert, wenn nötig, die Datei!

Kleine Tuningmaßnahmen können direkt folgen. Installiert dash (ein Ersatz für die bash), readahead (erinnert an prefetch unter M$ Windows) und kompiliert die Hauptmodule in den Kernel mit ein. Ein schnelles Filesystem kann wohl auch Wunder wirken wie ich lesen konnte.

Nach der Installation von dash sollte man mittels „dpkg-reconfigure dash“ den /bin/bash ersetzen, für readahead genügt ein „touch /etc/readahead/profile-once“ um beim nächsten Start die Indizierung zu erwirken.

Letztlich kann man noch Services abschalten die nicht zwingend benötigt werden. Apache oder MySQL um mal 2 Kandidaten (für den Desktopbetrieb) zu nennen.

Happy Tuning!

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