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GParted – Extended record needed

Um Partitionen auf Festplatten zu Resizen oder zu verschieben, greife ich gerne auf das Opensource Tool GParted bzw die erhältliche Live-CD zurück. Diese funktioniert einwandfrei, wenn man genau weiss was man tut!
Heute hat zum ersten Mal GParted beim Resizen einer logischen NTFS Partition den Dienst mit folgender Meldung verweigert:

Extended record needed (1048>1024),not yet supported.
Please try less free space.

Der Wert x >1024 kann variieren, wie ich durch Versuchsläufe feststellen konnte.

Zuerst dachte ich an ein „schmutziges“ NTFS Logfile, manuelles ntfsfix brachte allerdings keine Besserung. Nun gut, selbiges führt wohl auch GParted zurecht zu Beginn einer Modifikation durch.

Platz war ebenfalls reichlich auf der zu verkleinernden Partition vorhanden – dies konnte also nicht das Problem sein.

Durch Verändern der abzutrennenden Größe konnte zumindest der Zahlenwert variieren – jedoch immer „> 1024“ – somit also auch kein befriedigendes Ergebnis.

Erst eine Defragmentierung des betroffenen Laufwerkes unter Windows brachte den gewünschten Effekt und die Partition konnte nach belieben, wie gewohnt, modifiziert werden.

Die GParted Live-CD sollte zusammen mit der CloneZilla Live-CD zur Standardausrüstung eines jeden Administrators gehören.

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bootchart

Bootchart – darüber bin ich kürzlich mal gestolpert.

Es halndelt sich dabei um eine Applikation, welche im Stande ist, die Zeit des Bootens unter Linux festzuhalten. Eine witzige Sache wie ich finde. Durchaus auch praktisch um zu sehen, für was das System während des Starts Ressourcen benötigt. Das Tool ist also durchaus brauchbar um den Systemstart durch gesunde Analyse zu beschleunigen!

Was muss man tun?

Grundsätzlich nur folgendes:

aptitude install bootchart

Es installiert das genannte Programm, aber damit ist es noch nicht im Einsatz.

Editiert die Config-Datei /etc/bootchartd.conf, dort sollte man2 Dinge definieren

PROCESS_ACCOUNTING=“yes“

AUTO_RENDER=“yes“

AUTO_RENDER_DIR=“/root“

Desweiteren muss man den Bootparameter in GRUB unter /boot/grub/menu.lst, d.h. #defoptions= muss „init=/sbin/bootchartd“ angehängt werden um es zu aktivieren.

Leider überschreibt das Programm bei jedem Bootvorgang die zuvor erstellte Grafik, also sichert, wenn nötig, die Datei!

Kleine Tuningmaßnahmen können direkt folgen. Installiert dash (ein Ersatz für die bash), readahead (erinnert an prefetch unter M$ Windows) und kompiliert die Hauptmodule in den Kernel mit ein. Ein schnelles Filesystem kann wohl auch Wunder wirken wie ich lesen konnte.

Nach der Installation von dash sollte man mittels „dpkg-reconfigure dash“ den /bin/bash ersetzen, für readahead genügt ein „touch /etc/readahead/profile-once“ um beim nächsten Start die Indizierung zu erwirken.

Letztlich kann man noch Services abschalten die nicht zwingend benötigt werden. Apache oder MySQL um mal 2 Kandidaten (für den Desktopbetrieb) zu nennen.

Happy Tuning!

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NTFS Partitionen unter Debian

Ein jeder der Linux benutzt kennt das Problem mit den leidigen NTFS Partitionen. Um sie korrekt ins System einzuhängen bedarf es immer etwas Knowledge was gerade für Einsteiger sehr hinderlich ist.

Ich notiere hier der Einfachheit halber mal die 2 möglichen Situationen und die Möglichkeiten sie korrekt zu lösen.

Ich gehe mal davon aus,  das der Umgang mit sudo und das Auflösen einfacher Abhängigkeiten keine Probleme bereitet- man sollte also schon ein wenig mit dem System gearbeitet haben und Pakete installieren können. Zudem fokusiere ich Gnome als DE.

1. Ich habe eine Externe Festplatte mit NTFS Partitionen

Hier kann man relativ einfach zu einem Ergebnis kommen. Über die favorisierte Paketverwaltung müssen folgende Pakete installiert werden: ntfs-3g, ntfsprogs  und libntfs-gnomevfs.

Zudem muss man der Gruppe plugdev angehören, sonst darf man die Platte nicht mounten. Folgender Befehl sorgt dafür.

sudo adduser $USER plugdev

Bei externen Platten kann es manchmal zu Fehlern beim einhängen kommen die Windowsbedingt sind. Beispielsweise wird darauf hingewiesen dass die Platte nicht sauber ausgehängt wurde.

Dazu gibt es ein Werkzeug aus dem Paket nftsprogs. Man öffnet ein Terminal und sorgt mit ntfsfix für eine sauber einhängbare Platte.

Beispiel: „ntfsfix /dev/sde2“ ergibt hier (allerdings saubere NTFS Partition)

Mounting volume… OK
Processing of $MFT and $MFTMirr completed successfully.
NTFS volume version is 3.1.
NTFS partition /dev/sde2 was processed successfully.

2. Ich habe eine Interne Festplatte mit NTFS Partitionen

Hier wirds schon etwas komplizierter, ist aber machbar. Es muss die Datei /etc/fstab angepasst werden, zudem sollten die eben genannten Pakete installiert sein.

Das kann man von Hand erledigen oder ein kleines Tool für sich machen lassen (vllt ganz praktisch wenn man mehrere NFTS Partitionen auf internen Platten hat).  Hier erstmal die Zeile wenn man die Datei selbst bearbeiten will.

/dev/hda1    /media/Win2k    ntfs-3g    defaults,locale=de_DE.UTF-8    0    0

Die Alternative besteht in der Installation eines kleinen Helferwerkzeugs. Dazu sollte man auf jedenfall das Paket make und mind. python 2.6.0 installiert haben, Zugehörigkeit zur Gruppe src ist auch wichtig. Als nächstes holt man sich hier den neuste Sourcecode und speichert diesen in /usr/src (Hier darf nur ein Benutzer der Gruppe src schreiben, d.h. „sudo adduser $USER src“ zur Kontrolle) und entpackt ihn anschließend. Dies kann man im Terminal in einer Zeile durchführen.Das Beispiel wird als Benutzer durchgeführt!

cd /usr/src; wget http://flomertens.free.fr/ntfs-config/download/source/ntfs-config-1.0.1.tar.gz; tar xfz ntfs-config-1.0.1.tar.gz

Nun wechselt man in das erstellte Verzeichnis, führt configure und make als Benutzer aus, die finale Installation ist nur als Root möglich.

cd ntfs-config-1.0.1/;./configure; make; sudo make install;

und das Programm ist kompiliert und installiert!

Mit „sudo ntfs-config“ kann es ausgeführt werden und entsprechende Einstellungen wie *schreibbar* können festgelegt werden.

Wenn man es geschafft hat, darf man sich natürlich freuen! 🙂

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